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Was macht der US-Investor David Blitzer mit dem FC Augsburg?

Was macht der US-Investor David Blitzer mit dem FC Augsburg?

Beim FC Augsburg geht es generell eher ruhiger zu – doch die jüngsten Meldungen haben dann doch landesweit für Interesse in der Welt des Fußballs gesorgt: Mit David Blitzer steigt ein Investor aus den USA in den Klub ein, der in der Bundesliga spielt. Auch private equity Investoren aus der Schweiz sind in den globalen Investmentmärkten wichtig. Die große Finanzwelt erhält damit Einzug in das Umfeld der Augsburger, das sich bislang vor allem durch ruhe und regionalen Zusammenhalt auszeichnete. Doch was hat Blitzer mit dem FCA vor und wie könnten sich die Strukturen und Herangehensweisen bei dem Klub nun ändern? Im Folgenden findet sich alles Wissenswerte rund um den Paukenschlag in der Fuggerstadt.

Blitzers Unternehmen investiert 5,5 Millionen Euro

Im Handelsregister ist nachzusehen, dass das Unternehmen Bolt Football Holdings mit 5,5 Millionen Euro beim FC Augsburg eingestiegen ist. Im Gegenzug erhält das Unternehmen 45 Prozent der Anteile, welche rund um den FCA in einer ausgegliederten Aktiengesellschaft vorhanden sind. Hinter Bolt Football Holdings steht David Blitzer, der damit zu einem Geschäftspartner von Klaus Hofmann, dem Präsident des Klubs wird. Die Hofmann Investoren GmbH hält 99,4 Prozent der Aktien der FC Augsburg GmbH und Co. KGaA. In diese ist die Profi-Abteilung der Fuggerstädter ausgegliedert, die seit 10 Jahren in der höchsten deutschen Liga spielen – trotz eines zumeist eher geringen Budgets.Die Bolt Football Holdings ist nun als Gesellschafter in die GmbH von Hofmann eingestiegen. Das Unternehmen mit Sitz in den USA hält nun also 45 Prozent dieser Anteile, Hofmann selbst 30,56 Prozent. Der Rest der Anteile ist zwischen dem Gesellschafter Thilo Sautter (4,07 Prozent) und der Projekt Green GmbH (20,37 Prozent) aufgeteilt. Letztere haben ihre Anteile verkleinert, um Blitzer und seinem Unternehmen den Einstieg zu ermöglichen. Zwei Gesellschafter schieden in diesem Zuge komplett aus: Die MAJA Vermögensverwaltungsgesellschaft und die MHM Group.

Wer ist David Blitzer?

Hintergrund des Deals ist, dass sich Blitzer und Hofmann schon seit rund 20 Jahren kennen. Der US-Amerikaner Blitzer wuchs in Scotch Plains in New Jersey auf. Er machte im Jahr 1987 seinen Abschluss an der Scotch Plains-Fanwood High School und studierte anschließend an der University of Pennsylvania. Sein Studium schloss er mit magna cum laude. Nach seinem Abschluss nahm er 1991 eine Stelle bei der Blackstone Group an und wurde als Senior Managing Director & Head of Tactical Opportunities in der Metropole Ney York City tätig. In der Folge entwickelte er sich zu einem erfolgreichen Geschäftsmann, der eine Schwäche für Sport offenbarte.

Blitzer ist Miteigentümer von mehreren Klubs aus verschiedenen Sportarten. Im Fußball hat er Minderheitsanteile an Crystal Palace, einem Klub aus der Premier League in England. In Belgien gehört der Ersligist Waasland-Beveren seit dem September 2020 zu 97 Prozent zur Bolt-Gruppe. Außerdem mischt er bei zwei weiteren Sportvereinen aus zwei der größten Ligen der Welt mit: Der 52-Jährige hält Anteile an den Philadelphia 76ers aus der US-amerikanischen Basketball-Liga NBA und an den New Jersey Devils aus der Eishockeyliga NHL in den USA.

Was ändert sich im Aufsichtsrat beim FCA?

Im Aufsichtsrat der KGaA rund um den FC Augsburg ergeben sich nach dem Einstieg von Blitzer Veränderungen. Marcus Höfl, als Manager von Franz Beckenbauer bekannt, scheidet aus dem Aufsichtsrat aus, da seine MHM Group keine Anteile mehr hat. Gleiches gilt für Detlef Diesel, der mit der MAJA Vermögensverwaltungsgesellschaft aussteigt. Die Posten der beiden Aufsichtsräte werden allerdings nicht nachbesetzt. Blitzer erhält keinen Platz im Aufsichtsrat und auch keinen anderen Posten bei den Augsburgern. Gleiches gilt für die Bolt-Gruppe.Stattdessen besteht dieser zukünftig nur noch aus drei Personen: Dem Vorsitzenden Stefan Frederking, Thilo Sautter und Jan-Ingwer Callsen-Bracker, seines Zeichens Ex-Profi des FC Augsburg.

Warum investiert Blitzer in den FC Augsburg?

Eine Frage, die nur Blitzer selbst beantworten kann, der sich dazu aber noch nicht geäußert hat. Seine Absichten sind allerdings recht offensichtlich. Für den Unternehmer stellt die Investition beim FCA eine großartige Möglichkeit dar, auch im deutschen Fußball eine Rolle zu spielen – der für Investoren insgesamt sehr schwer zugänglich ist. Mit seiner Bolt-Gruppe ergreift er jede Chance, mehr Bedeutung im Sport zu generieren.

Der FCA gilt außerdem als ambitionierter und attraktiver Verein, der in der Vergangenheit durch gutes Wirtschaften und einen sicheren Platz in der Bundesliga aufgefallen ist. Ein gutes Investment für die Zukunft. Durch die Freundschaft mit Hofmann dürfte er gute Einblicke in den Klub bekommen haben. Der letzte Grund dürfte für Blitzer schlichtweg sein Hobby sein, in verschiedene Sportvereine in den USA und Europa zu investieren.

Was bringt dem FCA der Blitzer-Einstieg?

Für den FC Augsburg bringt der Einstieg von Blitzer ebenfalls den ein oder anderen Vorteil mit sich. Die Fuggerstädter dürfen sich vor allem größere und neue wirtschaftliche Möglichkeiten versprechen, welche mit einem solch global agierenden Unternehmen einhergehen. Ein Schlagwort dabei ist die Internationalisierung. Marketing und Sponsoring auf dem amerikanischen Markt sind für kleine Klubs wie dem FCA schwer durchzusetzen, durch Blitzer und sein Unternehmen werden aber Türen geöffnet. Auch der Austausch mit nordamerikanischen Profiklubs rund um das Knowhow ist eine Chance für den Klub. Gerade in den USA will der FCA schon seit Längerem Präsenz zeigen. Für den Sommer 2020 war eine USA-Reise im Zuge der Vorbereitung geplant. Diese wurde allerdings wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Sie wird aber wohl sehr bald nachgeholt.In finanziell schweren Zeiten bringt der Deal außerdem Sicherheit für einen Klub, der immer gut wirtschaften muss. Der Klub kam ohne staatliche Hilfe durch die Corona-Krise, was bei 35 Millionen Euro an Einbußen beim Umsatz bemerkenswert ist. Eine große Veränderung stellt der Einstieg von Blitzer unterdessen nicht dar, da sich an den Machtverhältnissen nichts ändert. Mit Sicherheit ebenfalls ein wichtiger Punkt für den Klub, der für Tradition steht.

Source: Kicker 

Photo by hoch3media on Unsplash

Was ist die New Food Industrie?

Was ist die New Food Industrie?

Als “New Food Industrie“ bezeichnet man den Teil der Lebensmittelindustrie, der sich mit neuartigen Lebensmittelprodukten beschäftigt. Wichtige Beispiele hierfür sind etwa vegane Fleischersatzprodukte oder Lebensmittel auf Insektenbasis. Innovationen und neue Trends machen auch vor unserem Essen nicht halt. In den letzten Jahren wird es immer entscheidender was auf den Tellern landet. Schon längst nicht mehr ist Essen nur Essen. Klimafreudiges Essen, vegane und vegetarische Ernährung und Fleischersatz spielen eine immer größere Rolle in der heutigen Zeit. Die New Food Industrie wird immer wichtiger, legt neue Trends vor, setzt sich mit Nahrungsmittel auseinander. Auch viele Lebensmittelunternehmen in Deutschland passen sich an diese New Food Industrie an. Das Essen der Zukunft hat bereits vor vielen Jahren die Bühne betreten.

Die New Food Industrie steht vor einer großen Herausforderung

In den letzten Jahren nehmen die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle im Leben ein. Nachhaltigkeit und Klima sind bei der Ernährung ebenfalls wichtige Player, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Vor allem die Fleischindustrie belastet die Umwelt in einem hohen Ausmaß. Kein Wunder, dass die New Food Industrie auf diesen Zug aufgesprungen ist, versucht eine Lösung zu finden, die nicht nur nachhaltig für das Klima, sondern gleichzeitig auch gesund für den Menschen ist. Nahrungsmittel dienen schon lange nicht mehr nur dafür den Hunger zu stillen. Es geht um die gesunde
 Erhaltung des Körpers, seine Stärkung und ein möglichst gesundes Leben.

Voll im Trend – veganer Lebensstil

Veganer leben derzeit einen Trend, der mehr als ein Lebensgefühl ist. Und diesem Trend folgt auch die New Food Industrie. Mit dem Verzicht auf Fleisch kann der Umwelt unter die Arme gegriffen, kann Tierleid vermindert werden. Vor allem Deutschland hat sich von diesem neuen Trend inspirieren lassen. In keinem anderen europäischen Land wird in solchem Ausmaß auf vegane Nahrungsmittel gesetzt, wie in Deutschland.
Doch nicht nur in Deutschland nimmt der vegane Trend seinen Lauf. Bereits mehr als 1 Milliarde Menschen leben weltweit bereits vegan, wollen ihren Beitrag leisten. Durch einen hohen Fleischkonsum wird die Umwelt mit Düngemassen und Giftgasen belastet, mit denen sie nicht mehr fertig werden kann. Es ist Zeit, dass bei Menschen ein Umdenken stattfindet, die Umwelt durch die Umstellung der Nahrungsmittel unterstützt wird. Wer das Klima positiv beeinflussen möchte, sollte nicht nur auf das Auto verzichten. Auch die New Food Industrie leistet einen enormen Beitrag dazu.

Fleischersatz nimmt eine tragende Rolle ein

Die New Food Industrie nimmt sich den Schutz der Umwelt zu Herzen. Weg vom herkömmlichen Fleisch, hin zum schmackhaften Fleischersatz. Mit Tofu, Quorn und Lupine wurden bereits vegane und vegetarische Möglichkeiten des fleischlosen Genusses entdeckt, die Lust auf mehr machen. Grillen und Braten ist schon längst nicht mehr nur dem Fleisch vorbehalten. Auch fleischlose Varianten haben in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen.Die neue Generation der Nahrungsmittel nimmt den Trend von fleischlosen Trends auf. Das Ziel besteht vor allem darin, dass Fisch und Fleisch weitgehend ersetzt werden. Zukünftig wird vor allem auf proteinreiche Nahrungsmittel gesetzt, die dem Körper alles liefern, was er braucht.

Insekten auf dem Teller? Utopie oder bald schon Realität?

Die Giftgasmassen und die Düngemengen, die durch die Fleischindustrie erreicht werden, können von der Umwelt schon bald nicht mehr gestemmt werden. Es braucht neue Innovationen, neue Möglichkeiten der Ernährung. Selbst, wenn es derzeit noch ein wenig kurios klingen mag, hat die New Food Industrie auch Insekten schon auf dem Plan. Der große Vorteil einer insektenhaltigen Nahrung besteht vor allem darin, dass die Proteine, die der Organismus benötigt, in ausreichenden Mengen geliefert werden können. Insektenfarmen sind schon lange kein Bild aus Science Fiction Filmen. Diskussionen gibt es bereits darüber, ob die Fleischindustrie zugunsten von Insektenfarmen zurückstecken wird.

Qualität ist auch bei New Food wichtig

Viele Konsumenten werden ein wenig skeptisch, wenn es um die Herstellung von nachhaltigen Lebensmitteln geht. Die Produktion erfolgt in den meisten Fällen industriell, weswegen viele glauben, dass die Nachhaltigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Natürlich gibt es auch bei neuen und veganen Lebensmittel Hersteller, die als Negativbeispiel fungieren. Dies ist aber nicht die Regel. Wer sich für vegane Kost entscheidet, sollte deswegen stets einen Qualitätscheck durchführen, und die Lebensmittel, ihre Produktion und ihre Herkunft auf Herz und Nieren prüfen.

Die EmTech Germany – neue Trends werden vorgestellt

Die New Food Industrie ist auf dem Vormarsch. Zahlreiche Experten und Start-Ups haben sich bei der EmTech Germany bereits zusammengefunden, um die neuesten und nachhaltigsten Trends zu entwickeln. Was morgen auf den Teller kommt, muss bereits heute ausgiebig besprochen und geplant werden. Denn auch New Food braucht eine Vorbereitungszeit, damit alles nach Plan umgesetzt werden kann. Die Zukunft des Essens nimmt auf der EmTech Germany eine tragende Rolle ein. Unter anderem tauschen sich Experten auch über die Möglichkeiten der Veränderung der Lebensmittelproduktion aus. Wie sich diese Produktion derzeit gestaltet, kann sie auf Dauer nicht mehr lange vor sich gehen. Es braucht innovative Veränderungen, damit den Anforderungen gerecht werden kann.

New Food gewinnt in den USA immer mehr Zuspruch

Die USA waren lange Zeit für ihren enorm hohen Fleischverzehr bekannt. Vor allem die Massentierhaltung machte über viele Jahre hinweg negative Publicity. Die Enzym- und mikrobielle Technologie hat nun ihren Einzug auch in die USA gefunden. GEA mit Sitz in Dänemark konnte den ersten, aber wichtigen Fuß mit einem Großauftrag in den USA setzen. 2023 wird die Produktion von Nahrungsmitteln mit pflanzenbasierten Proteinen in Nebraska starten. Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA steigt die Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln, die eine herausragende Umweltbilanz mit sich bringen.

Wir sind, was wir essen. In den letzten Jahren reicht es nicht mehr aus, dass Speisen den Teller füllen. Es wird auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Tierwohl geachtet. Umso wichtiger ist es, dass sich die New Food Industrie immer mehr hervorhebt, und neue Trends aufgreift. Das Essen der Zukunft wird sich ändern müssen. Massentierhaltung wird in diesem Ausmaß nicht dauerhaft haltbar sein. Die Umwelt wird dermaßen belastet, dass bezüglich Nahrungsmittel ein Umdenken stattfinden muss. Immer mehr Menschen setzen auf die neuen Lebensmittel, die vegan und fleischlos sind. Dieser Trend wird sich ausweiten, es werden neue Möglichkeiten der Nahrungsmittel geschaffen. Proteinhaltige pflanzenbasierte Produkte werden schon bald unseren Alltag bestimmen – und das ist auch gut so. Denn mit der Wahl der richtigen Nahrungsmittel und der Unterstützung der New Food Industrie kann in Richtung Nachhaltigkeit, Tierwohl und Umweltentlastung auf jeden Fall der richtige Schritt gesetzt werden.

Source: EmTech 

Photo by Jannis Brandt on Unsplash

 

 

Was macht das Ladesäulenunternehmen Ionity?

Was macht das Ladesäulenunternehmen Ionity?

 Was macht Ionity?

Ziel von Ionity war es, bis Ende des letzten Jahres 400 sogenannte Ladeparks in Betrieb zu haben. Ionity ist ein aufstrebendes  Elektro Unternehmen in Deutschland. Das von BMW, Ford, Daimler und Volkswagen gegründete Joint Venture zur Errichtung von Schnellladestationen erkannte jedoch schnell einige Hindernisse. Bis heute sind lediglich 336 Ladestationen aktiv in Betrieb. Noch ist unklar, wie es nach der ersten Bauphase weitergehen wird. Angesichts des steigenden Absatzes von Elektroautos prüft Ionity, sein Ladenetz weiterhin erheblich auszubauen. Die Hersteller, die hinter dem 2017 gegründeten Joint Venture stehen, würden zudem bereits eine weitere Finanzierung des Unternehmens in Betracht ziehen. Ziel ist es, lange Warteschlangen an Ladestationen zu vermeiden, indem die Anzahl der verfügbaren Elektroladestationen erhöht wird. Dies hat den Hintergrund, potenzielle Käufer von Elektrofahrzeugen nicht zusätzlich abzuschrecken. Ionity-Aktionäre berichte zudem über eine Wachstumsstrategie, die eine leistungsstarke Ladeinfrastruktur europaweit einschließt. „Es werden zusätzliche Investitionsmöglichkeiten diskutiert“, heißt es weiter in einem Interview mit Ionity-CEO Michael Hajesch.

Hyundai als Partner

Die Hyundai Motor Group, zu der die Marken Hyundai und Kia gehören, ist seit 2020 an Ionity beteiligt. Bislang soll jeder Partner rund 200 Millionen Euro in das Unternehmen eingebracht haben. Die weitere Finanzierung soll primär die Installation neuer Schnellladestationen in Städten und auf weniger befahrenen Fernstraßen ermöglichen. Ionity konzentrierte sich bisher vor allem auf überlastete Autobahnen und hat nur in ausgewählten Städten eigene Ladestationen aufgestellt.

Gesetzliche Vorgaben

In den meisten europäischen Ländern steigt der Absatz von Elektroautos, doch um sich auf dem allgemeinen Markt durchzusetzen, ist eine umfangreichere Ladeinfrastruktur zwingend erforderlich. Der verzögerte Aufbau der Ladeinfrastruktur in der EU gefährdet die Rentabilität von Elektroautos, bekräftigt BMW-Chef Oliver Zipse, der auch Chef der europäischen Herstellervereinigung ACEA ist. Er ist der Meinung, dass die Politik schnell handeln und ihren Mitgliedsstaaten verbindliche Ziele für den Ausbau der Ladeinfrastruktur setzen sollte.

Ionity als Premium-Anbieter

Mit dem Projekt respektive dem Unternehmen Ionity verfolgen die beteiligten Hersteller einen Premium-Ansatz, die Kilowattstunde (kWh) kostet seit 2020 bereits 79 Cent. Andere Anbieter innerhalb der EU sind deutlich günstiger, aber Ionity will an seinem aktuellen Preis festhalten – angeblich aus finanziellen Gründen, aber wohl auch, um Kunden in Zukunft mit Sonderangeboten zu locken. Zudem ist auf dem Markt einiges los. Seit Monaten wird gemunkelt, dass Audi und Porsche ein eigenes Ladenetz mit zusätzlichen Premiumdiensten für ihre Kunden planen, welches in naher Zukunft ein Konkurrent für Ionity sein könnte. Nicht alle Teilnehmer von Ionity halten dies für eine gute Idee. Viele sind der Meinung, dass weitere geschlossene Ladenetze, wie sie der E-Auto-Pionier Tesla nutzt, unnötig sind und den Markt unnötig verteuern. Polestar, die Elektroauto-Submarke von Volvo, hat sich kürzlich deutlich gegen eigene oder private Ladestationen ausgesprochen.

Firmenporträt Ionity

Das Joint-Venture Unternehmen Ionity, betreibt ein internationales Ladenetz für Elektrofahrzeuge entlang europäischer Autobahnen. 2017 gründete eine Gruppe von Automobilherstellern aus Deutschland das Unternehmen Ionity mit dem Ziel, Elektromobilität für Langstreckenfahrzeuge in ihre zukünftigen Produktlinien zu integrieren. Die erste Ausbaustufe von 400 Plätzen für das High-Power-Charging Netzwerk, bei dem zahlreiche Fahrzeuge an Ladestationen mit bis zu 350 kW Ladeleistung geladen werden können, sollte eigentlich bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Aktuell steht der Ausbau bei ungefähr 80%.

Geschichte

2016 kündigten die wichtigsten deutschen Hersteller gemeinsam mit dem Unternehmen Ford an, ein europäisches Netz zum Laden von Elektrofahrzeugen aufzubauen. Die durchschnittliche Entfernung zwischen den Ladestationen auf den definierten Strecken sollte 120 Kilometer niemals überschreiten. Die Europäische Kommission genehmigte im April 2017 die Gründung eines Joint-Venture Unternehmens. An der Gründung beteiligt waren die BMW Group, die Daimler AG, die Ford Motor Company sowie der Volkswagen-Konzern. Später schloss sich die komplette Hyundai Motor Group dem Vorhaben an. Shell und Renault haben im Rahmen ihrer Suche nach neuen Partnern, ebenfalls Angebote in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro abgegeben.

Woher kommt der Name Ionity?

Der Name des Unternehmens wurde im November 2017 enthüllt. Der Name setzt sich aus den Begriffen Unity und Ion zusammen. Erklärtes Ziel ist der Aufbau und Betrieb eines Netzes von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge mit hoher Kapazität entlang wichtiger europäischer Verkehrskorridore. Der Hauptsitz von Ionity befindet sich in München. Darüber hinaus wurde eine Niederlassung mit Büros in Oslo gegründet. Ionity glaubt fest an die Durchsetzung der Elektromobilität. Und noch direkter an eine Elektromobilität ohne Einschränkungen. Ionity will, dass jeder mit einem Elektrofahrzeug auf Reisen gehen kann. Ganz selbstverständlich, wie dies heute mit einem Benzinwagen möglich ist. Reichweiten oder Ladestationen sollen kein Thema mehr sein. Die Freiheit des Autofahrens, muss laut Ionity auch für Elektrofahrzeuge in der ganzen EU gewährleistet sein.

Source: Ionity

Photo by CHUTTERSNAP on Unsplash

Kölner Projektentwickler Pandion verkauft Büro Projektentwicklung in München

Kölner Projektentwickler Pandion verkauft Büro Projektentwicklung in München

Der deutsche Investment Manager Union Investment kauft zu: in München wird eine 44.700qm Büroflächenentwicklung vom Projektentwickler Pandion erworben. Pandion ist einer der wichtigsten Projektentwickler in Deutschland. Die Fertigstellung des Projektes ist auf 2024 anberaumt. Durch das Projekt sollen 1.500 Arbeitsplätze beheimatet werden. Die Bürofläche konnte bereits für 15 Jahre an das Deutsche Patentamt vermietet werden. Laut des Analysehauses Thomas Daily liegt der Kaufpreis um die 600 Millionen Euro. Die Büroimmobilie ist im östlich gelegenen Werksviertel gelegen und ist in direkter Nähe des Ostbahnhofes. Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann sich das Münchner Büroprojekt sehen lassen: es weist die Zertifizierung DGNB Gold aus und ist mit dem Wired Score Gold prämiert.

PANDION AG: Führender Projektentwickler aus Köln

Entwickelt wurde die großvolumige Büro Projektentwicklung von Pandion. Das 200 Mitarbeiter umfassende Unternehmen aus Köln zählt zu den aktivsten deutschen Projektentwicklern. Fokus liegt dabei auf die Städte Berlin, Bonn, Düsseldorf, Mainz, München und die Region Stuttgart. Entwickelt wird in den Kategorien Wohnen und Gewerbe. Ein beispielhaftes Wohnprojekt von Pandion ist „PANDION MIDTOWN“ in Berlin-Friedrichshain.

Im Bereich Büro setzt PANDION neue Standards: mit neuartigen Projekten sollen sogenannte OFFICEHOMEs gestaltet werden. Weitere Projekte befinden sich etwa in Berlin, wie das PANDION OFFICEHOME Ostkreuz oder in Stuttgart das PANDION OFFICEHOME Am Pragsattel. Das Verkaufsvolumen von Pandion liegt mittlerweile bei 5 Milliarden Euro. Das Unternehmen wird seit 2002 von Reinhold Knodel geleitet.

Käufer der 600 Millionen Euro Immobilie: Union Investment

Wie bereits erwähnt wird die Immobilie erworben von der „Union Asset Management Holding AG“. Diese ist ein führender deutscher Investment Manager. Hinter dem Investmenthaus steht als Hauptaktionär die DZ Bank. Die Union Investment betreut ein Vermögen über 385 Milliarden Euro. Ein wichtiger Investmentbereich sind dabei Immobilien, über welche in Fonds investiert wird.

Quelle: Immobilienmanager

Photo by Philipp Bachhuber on Unsplash

Kölner Projektentwickler Pandion verkauft Büro Projektentwicklung in München

Kölner Projektentwickler Pandion verkauft Büro Projektentwicklung in München

Der deutsche Investment Manager Union Investment kauft zu: in München wird eine 44.700qm Büroflächenentwicklung vom Projektentwickler Pandion erworben. Pandion ist einer der wichtigsten Projektentwickler in Deutschland. Die Fertigstellung des Projektes ist auf 2024 anberaumt. Durch das Projekt sollen 1.500 Arbeitsplätze beheimatet werden. Die Bürofläche konnte bereits für 15 Jahre an das Deutsche Patentamt vermietet werden. Laut des Analysehauses Thomas Daily liegt der Kaufpreis um die 600 Millionen Euro. Die Büroimmobilie ist im östlich gelegenen Werksviertel gelegen und ist in direkter Nähe des Ostbahnhofes. Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann sich das Münchner Büroprojekt sehen lassen: es weist die Zertifizierung DGNB Gold aus und ist mit dem Wired Score Gold prämiert. 

PANDION AG: Führender Projektentwickler aus Köln

Entwickelt wurde die großvolumige Büro Projektentwicklung von Pandion. Das 200 Mitarbeiter umfassende Unternehmen aus Köln zählt zu den aktivsten deutschen Projektentwicklern. Fokus liegt dabei auf die Städte Berlin, Bonn, Düsseldorf, Mainz, München und die Region Stuttgart. Entwickelt wird in den Kategorien Wohnen und Gewerbe. Ein beispielhaftes Wohnprojekt von Pandion ist „PANDION MIDTOWN“ in Berlin-Friedrichshain.

Im Bereich Büro setzt PANDION neue Standards: mit neuartigen Projekten sollen sogenannte OFFICEHOMEs gestaltet werden. Weitere Projekte befinden sich etwa in Berlin, wie das PANDION OFFICEHOME Ostkreuz oder in Stuttgart das PANDION OFFICEHOME Am Pragsattel. Das Verkaufsvolumen von Pandion liegt mittlerweile bei 5 Milliarden Euro. Das Unternehmen wird seit 2002 von Reinhold Knodel geleitet.

Käufer der 600 Millionen Euro Immobilie: Union Investment

Wie bereits erwähnt wird die Immobilie erworben von der „Union Asset Management Holding AG“. Diese ist ein führender deutscher Investment Manager. Hinter dem Investmenthaus steht als Hauptaktionär die DZ Bank. Die Union Investment betreut ein Vermögen über 385 Milliarden Euro. Ein wichtiger Investmentbereich sind dabei Immobilien, über welche in Fonds investiert wird. 

Quelle: Immobilienmanager

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